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Neufunde von Malachit in Thiergarten

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Die historische Grube ,,St. Johannes´´, in der Nähe der Ortschaft Thiergarten gelegen, ist schon seit einiger Zeit für das Vorkommen von Malachit und Azurit, auch über die Grenzen des Vogtlandes hinaus, bekannt.
Seit dem Frühjahr 2008 führte ich auf dieser herrlich gelegenen Fundstelle wieder systematische Untersuchungen durch, welche mit zum Teil hervorragenden Ergebnissen gekrönt wurden:
Alles begann mit der Bitte des mir seit Jahren bekannten und im Frühjahr 2009 verstorbenen Mineraliensammlers
D.Hager aus Großfriesen, um eine gemeinsame Sammeltour zur alten Kupfergrube.
Am Tag unserer Exkursion (Anfang April 2008) hatten wir schönstes Wetter. Nachdem wir die Fundstelle erreicht hatten, suchten wir erst einmal einige Stellen aus, wo eventuell noch Fundmöglichkeiten für Malachit bestanden. In den letzten Jahrzehnten wurde die Fundstelle immer wieder von Mineraliensammlern abgesucht und so sind gute Funde doch die Ausnahme. Am späten Nachmittag stellten wir dann auch unsere Grabungen mit nur mäßigem Erfolg ein.
Etwa drei Wochen später entschloss ich mich zu einer erneuten Begehung der Fundstelle. Es hatte in der Zwischenzeit kräftig geregnet. In der Hoffnung, der Regen hat die frisch umgegrabene Erde schön ausgewaschen, machte ich mich auf den Weg. Und tatsächlich fand ich an einer abseits der bekannten Halde liegenden Stelle etwas Malachit! Hier hatten wir zuvor einen kleineren Probeschurf angelegt. Da diese Stelle noch völlig unverritzt im Dickicht lag, wollte ich hier mein Glück versuchen. Nachdem ich ein Filz aus Wurzelwerk bearbeiten mußte, erreichte ich nach nur einem dreiviertel Meter Tiefe die untere Schüttung dieser bis dahin unbekannten flachen Halde. In dieser Ebene fanden sich im Laufe weiterer Grabungen einige sehr gute Malachitstufen ( bis zu 30 cm Größe !!! ) und zu meiner eigenen Überraschung auch ein paar gute Stufen mit Azuritkristallen. Da Azurit hier relativ selten vorkommt, ist er unter den einheimischen Sammlern eigentlich das begehrte Sammelobjekt. Einige der neu gefundenen Malachitstufen zählen mit Sicherheit zu den Besten des Vogtlandes!
Im Laufe der Zeit fand ich noch Zeitzeugen des alten Bergbaus: wie Keramikscherben, Holzkohle, Schlacken und Bergeisen.
Natürlich blieben meine Malachitfunde nicht lange ein Geheimnis und so machten auch andere Mineraliensammler ebenfalls noch ganz ordentliche Funde.

Leider waren auch wieder Sammelfreunde dabei, welche den Fundpunkt verwüstet zurück gelassen haben! In der letzten Zeit häuften sich diese Vorfälle erheblich und so manche gute Fundstelle im Vogtland ist davon betroffen. An diesen Orten ist das Sammeln von Mineralien dann kaum noch möglich, ohne mit den Eigentümern in Konfliktsituationen zu geraten!


Im Anschluß zeige ich Ihnen noch einige Fundstücke aus der Zeit vom Frühjahr 2008 bis zum Sommer 2009:

Malachitstufen in bester Qualität !!!

So radialstrahlig ausgebildeter Malachit (hier auf 11 cm breiter Stufe) ist unter den einheimischen Mineraliensammlern ein begehrtes Sammelobjekt.






Malachit** mit etwas Chrysokoll und Limonit.

Die Stufe hat eine Größe von 31 x 15 cm!!!
(Eigenfund Mai 2009)



Große Quarze**! ...


Eine mit 10 x10 x6 cm außergewöhnlich große, allseitig ausgebildete Quarzstufe mit etwas Malachit und Limonit.




... Azurit** vom feinsten!...


Bis zu einem Millimeter große Azuritkristalle und Malachit in einer Quarzdruse.



...und neu in dieser Ausbildung und Größe: Chrysokoll !



Das Bild zeigt einen etwa 6 cm breiten Ausschnitt einer 21 x 18 cm großen Stufe.

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letzte Änderung am 12.01 2018 | vogtlandkristall@web.de

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